Philosophie, Werte und Normen

 

„… und ist der Schüler nicht die Hälfte seines Weges alleine gegangen, so hat er nichts gelernt.“ (Sokrates)

Angesichts einer Welt, in der der Mensch mit zunehmend komplexen Herausforderungen im Bereich des gesellschaftlichen Zusammenlebens, der Ökologie sowie der Informationstechnologie konfrontiert wird, übernehmen die Fächer Philosophie und Werte und Normen eine zentrale Aufgabe. So ist es Ziel der Fächer, Schülerinnen und Schüler bei der Entwicklung einer stabilen Persönlichkeit zu unterstützen, die sich durch kritisch-reflektiertes Denken und Handeln ebenso wie durch die Fähigkeit zur Toleranz kennzeichnet.

Entsprechend ist auch die Ausbildung am Studienseminar nicht auf ein starres Konzept von Unterricht ausgerichtet. Ziel ist es, Referendarinnen und Referendare zu eigenständigen Lehrpersonen auszubilden, die ein Verständnis für Lernprozesse entwickeln und daraus selbständig tragfähige Unterrichtskonzepte ableiten können. Dazu werden relevante didaktische Fragestellungen und methodische Gestaltungsmöglichkeiten im gemeinsamen Diskurs erörtert und im Kontext unterrichtspraktischer Aufgabenstellungen erprobt.

Vor diesem Hintergrund nimmt die Ausbildung explizit Gemeinsamkeiten und Abgrenzungen zwischen den Fächern Philosophie und Werte und Normen in den Blick; ebenso wird auch das Verständnis von altersangemessenen Lernkonzeptionen für die Sekundarstufen geschult.

Die konkreten Themen der einzelnen Fachseminarsitzungen werden im Rahmen des Fachcurriculums ausgehändigt.

 

Einführende Literatur
  • Brüning, Barbara (Hrsg.): Ethik/Philosophie Didaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II. 3. Auflage. Berlin: Cornelsen 2016.
  • Nida-Rümelin, Spiegel, Tiedemann (Hrsg.): Handbuch Philosophie und Ethik. 2 Bände. Schöningh: Paderborn 2015.
  • Runtenberg, Christa: Philosophiedidaktik. Lehren und Lernen. Paderborn: Fink 2016.
  • Pfister, Jonas: Werkzeuge des Philosophierens. 2. durchges. Auflage. Ditzingen: Reclam 2015.